Unternehmensgeschichte


Die kabelplus GmbH wurde als kabelsignal Rundfunks-Vermittlungsanlagen Gesellschaft m.b.H. 1978 von der Siemens AG als Eigentümer gegründet. Mit Firmensitz in Maria Enzersdorf verfolgte das Unternehmen damals die Ausstrahlung von inländischen und ausländischen analogen Rundfunkprogrammen. Seit 1992 verwendet das Unternehmen Glasfaser als Hauptversorgungsleitung für das Netz. 1997 wurde das klassische Kabelfernseh-Angebot um Internetanbindungen über das Kabel-  und Glasfasernetz erweitert womit sich das Unternehmen als einer der ersten Breitband-Anbieter etablierte.
 
Seit 1998 ist der Telekomanbieter unter dem Firmennamen kabelsignal AG ein 100% Tochterunternehmen der EVN AG. Seit 2005 bietet das Unternehmen auch Internet über Funk vor allem für ländliche Regionen an. Das Produktsortiment wurde im Jahr 2006 mit Festnetztelefonie über das Kabelnetz erweitert.
Somit zeigt sich der Kabelnetzbetreiber als Triple-Player am Telekommunikationsmarkt: Fernsehen, Internet und Telefonie aus einer Hand.
 
2009 wurde mit der B.net Burgenland Telekom GmbH, damals ein Tochterunternehmen der BEWAG, das burgenländische Pendant von kabelsignal übernommen. Weiters wurde 2010 die nökom (bisher ein Beteiligungsunternehmen der EVN und des Landes Niederösterreich) nach der Übernahme der Anteile des Landes Niederösterreich mit der kabelsignal verschmolzen. Im März 2012 fusionierten B.net und kabelsignal zum Unternehmen kabelplus. Das Unternehmen änderte im Dezember 2012 die Rechtsform von AG auf GmbH.
 
Heute ist die kabelplus GmbH mit 253 versorgten Gemeinden der größte Kabelnetzbetreiber und Multimedia-Dienstleister in Niederösterreich und dem Burgenland und damit auch einer der größten österreichischen Kabelnetzbetreiber.