HOTLINE  0800 800 514
Wir sind für Sie da: Bei technischen Anfragen und Störungen rund um die Uhr, bei allen anderen Anliegen Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr

Fotografieren mit dem Handy:
10 Tipps für das perfekte Foto

Das Fotografieren mit Handy ist heute die häufigste Form der Fotografie – doch nicht jedes Bild überzeugt. Moderne Smartphones bieten leistungsstarke Technik, die richtig bedient werden will. Mit den folgenden zehn Tipps und einem Bonus zur Mondfotografie holen Sie das Maximum aus Ihrem Gerät heraus.
Die wichtigsten Tipps für bessere Handyfotos auf einen Blick:
 
  • Linse regelmäßig reinigen und Handy zweihändig halten
  • Fokus, Belichtung und Blitz manuell steuern statt Automatik nutzen
  • Bildkomposition mit Rasterlinien und Drittelregel gezielt einsetzen
  • Nachbearbeitung, RAW-Format und Bonus-Tipp Mondfotografie holen das Maximum aus jedem Foto

Warum machen viele Handyfotos nicht das her, was sie sollten?

   
Aktuelle Smartphones besitzen leistungsstarke Kamerasensoren, mehrere Objektive und KI-gestützte Bildverarbeitung. Trotzdem enttäuschen viele Aufnahmen: verwackelte Motive, unscharfe Details oder blasse Farben. Der Grund liegt selten am Gerät, sondern fast immer an vermeidbaren Anwendungsfehlern. Wer einige Grundregeln beachtet und die manuellen Einstellungen nutzt, macht sofort schönere Fotos mit dem Handy.
  

Welche Basics müssen Sie beim Fotografieren mit dem Handy beachten?

 
Bevor Sie überhaupt auf den Auslöser tippen, entscheiden zwei simple Handgriffe über die Bildqualität.
 

Tipp 1: Reinigen Sie die Linse

 
Der am häufigsten unterschätzte Tipp: Ihr Smartphone verbringt viel Zeit in Hosentaschen, Handtaschen oder in Ihrer Hand. Fingerabdrücke, Staub und Fettschlieren legen sich unbemerkt auf die Linse und führen zu trüben, unscharfen Bildern.
  • Regelmäßig wischen: Ein Mikrofasertuch oder ein weiches Brillenputztuch reicht völlig aus.
  • Vor jedem wichtigen Foto prüfen: Ein kurzer Check dauert nur Sekunden.
  • Keine aggressiven Reiniger: Weder Papiertücher noch Kleidung verwenden – die Beschichtung könnte leiden.
 

Tipp 2: Halten Sie das Handy richtig

 
Verwackelte Bilder gehören zu den häufigsten Ärgernissen. Behandeln Sie Ihr Smartphone daher wie eine echte Kamera:
  • Zweihändig halten: Eine Hand stützt, die andere löst aus.
  • Ellenbogen anlegen: Am Körper stabilisiert das Gerät zusätzlich.
  • Auslöseknopf richtig bedienen: Ein sanftes Antippen vermeidet Erschütterungen.
  • Stativ nutzen: Kleine Handystative sind günstig und lohnen sich für Nachtaufnahmen oder Selbstporträts.
 

Wie vermeiden Sie bei der Smartphone Fotografie den Automatik-Modus?

 
Die Kamera-Automatik liefert ordentliche Ergebnisse, wird aber selten der jeweiligen Situation gerecht. Mit vier gezielten Eingriffen übernehmen Sie die Kontrolle.
 

Tipp 3: Bestimmen Sie den Fokus selbst

 
Tippen Sie vor der Aufnahme auf das Motiv, das scharf sein soll. Das Smartphone stellt automatisch die Entfernung ein und setzt einen deutlichen Schärfepunkt.
 

Tipp 4: Passen Sie die Belichtung manuell an

 
Nach dem Fokustipp erscheint bei den meisten Kamera-Apps ein Sonnensymbol neben dem Fokuspunkt. Streichen Sie mit dem Finger nach oben oder unten:
  • Nach oben wischen: Bild wird heller.
  • Nach unten wischen: Bild wird dunkler.
Diese Funktion rettet Aufnahmen bei Gegenlicht oder in dunklen Räumen.
  

Tipp 5: Verzichten Sie auf den digitalen Zoom

 
Das Heranzoomen mit den Fingern verringert die Auflösung deutlich. Die Bilder werden pixelig und unscharf. Besser:
  • „Turnschuh-Zoom" verwenden: Gehen Sie einfach näher an das Motiv heran.
  • Optischen Zoom nutzen: Nur der optische Zoom über ein Teleobjektiv erhält die volle Qualität.
  • Bei Bedarf zuschneiden: Ein späterer Bildausschnitt am PC ist meist besser als der digitale Zoom.
  

Tipp 6: Schalten Sie den Blitz aus


Der eingebaute LED-Blitz macht Motive flach, überbelichtet die Vordergrund-Objekte und lässt Hintergründe im Dunkeln verschwinden. Alternativen:
  • Natürliches Licht suchen: Ans Fenster gehen oder draußen fotografieren.
  • Nachtmodus aktivieren: Moderne Smartphones erzeugen mit langer Belichtung erstaunlich helle Nachtaufnahmen.
  • Zusatzlicht nutzen: Kleine LED-Aufsteckleuchten sorgen für weiches, gleichmäßiges Licht.

 
Wie gelingt eine gute Bildgestaltung in der Handy Fotografie? 

 
Technisch saubere Fotos sind erst der Anfang. Über die Wirkung entscheidet die Komposition – ein zentrales Element der Smartphone-Fotografie.
 

Tipp 7: Nutzen Sie Raster und Drittelregel

 
Die meisten Kamera-Apps bieten in den Einstellungen ein Hilfsraster. Aktivieren Sie es:
  • Zwei Linien horizontal, zwei vertikal: Das Bild wird in neun gleich große Felder geteilt.
  • Motive an den Schnittpunkten platzieren: Der Bildeindruck wirkt spannender als bei mittig zentrierten Objekten.
  • Horizonte an einer Linie ausrichten: Landschaften erhalten dadurch mehr Ruhe.
 

Tipp 8: Achten Sie auf einen geraden Horizont

 
Ein schiefer Horizont fällt sofort negativ auf. Das Raster hilft, die Waagerechte einzuhalten. Viele Smartphones bieten zudem eine digitale Wasserwaage, die exakt anzeigt, wann das Gerät parallel zum Boden ausgerichtet ist.
 

Tipp 9: Experimentieren Sie mit neuen Perspektiven

 
Die meisten Fotos entstehen aus Augenhöhe im Stehen – und wirken deshalb austauschbar. Suchen Sie ungewöhnliche Blickwinkel:
  • Froschperspektive: In die Hocke gehen und von unten fotografieren.
  • Vogelperspektive: Von oben herab aufnehmen, etwa bei Speisen oder Details.
  • Spiegelungen einbauen: Pfützen, Fensterscheiben oder Sonnenbrillen sorgen für kreative Effekte.
  • Vordergrund einbeziehen: Blätter, Türrahmen oder Personen im Vordergrund geben dem Bild Tiefe.

Sie suchen ein neues Handy? Wieso nicht gleich ein nachhaltig erneuertes Handy von refurbedTM?
  • Zwei Linien horizontal, zwei vertikal: Das Bild wird in neun gleich große Felder geteilt.
  • Motive an den Schnittpunkten platzieren: Der Bildeindruck wirkt spannender als bei mittig zentrierten Objekten.
  • Horizonte an einer Linie ausrichten: Landschaften erhalten dadurch mehr Ruhe.
 

Tipp 8: Achten Sie auf einen geraden Horizont

 
Ein schiefer Horizont fällt sofort negativ auf. Das Raster hilft, die Waagerechte einzuhalten. Viele Smartphones bieten zudem eine digitale Wasserwaage, die exakt anzeigt, wann das Gerät parallel zum Boden ausgerichtet ist.
 

Tipp 9: Experimentieren Sie mit neuen Perspektiven

 
Die meisten Fotos entstehen aus Augenhöhe im Stehen – und wirken deshalb austauschbar. Suchen Sie ungewöhnliche Blickwinkel:
  • Froschperspektive: In die Hocke gehen und von unten fotografieren.
  • Vogelperspektive: Von oben herab aufnehmen, etwa bei Speisen oder Details.
  • Spiegelungen einbauen: Pfützen, Fensterscheiben oder Sonnenbrillen sorgen für kreative Effekte.
  • Vordergrund einbeziehen: Blätter, Türrahmen oder Personen im Vordergrund geben dem Bild Tiefe.

Sie suchen ein neues Handy? Wieso nicht gleich ein nachhaltig erneuertes Handy von refurbedTM?

Zum refurbedTM Handys-Shop
 
 

Wie holen Sie mit Nachbearbeitung mehr aus Ihrer Handy-Fotografie?

 
Selbst professionelle Fotografen bearbeiten ihre Aufnahmen nach. Das Smartphone bietet dafür alle nötigen Werkzeuge.
  

Tipp 10: Bearbeiten Sie Fotos gezielt nach

 
Setzen Sie Filter nicht während der Aufnahme, sondern erst danach ein. So erhalten Sie sich alle Anpassungsmöglichkeiten:
  • Helligkeit und Kontrast justieren: Bringt Motive besser zur Geltung.
  • Farbtemperatur anpassen: Wärmere Töne wirken freundlicher, kühlere Töne dramatischer.
  • Beschnitt optimieren: Nachträglich die Drittelregel anwenden.
  • KI Funktionen nutzen: Viele moderne Apps bieten mittlerweile künstliche Intelligenz, um Bilder automatisch zu verbessern oder störende Objekte zu entfernen.
 
Beliebte Apps: Snapseed, Lightroom Mobile oder VSCO bieten professionelle Möglichkeiten kostenlos oder günstig. Mehr zum Thema erfahren Sie im Ratgeber zu Nutzung von KI Apps.
 

RAW-Format für Fortgeschrittene

 
Wer​ regelmäßig fotografiert, sollte das RAW-Format ausprobieren:
  • Mehr Bildinformationen: RAW-Dateien speichern deutlich mehr Details als JPEG.
  • Größerer Bearbeitungsspielraum: Über- und unterbelichtete Bereiche lassen sich besser retten.
  • Höherer Speicherbedarf: RAW-Dateien sind deutlich größer und benötigen entsprechende Speicherkapazität.
 

Bonus-Tipp: Wie fotografieren Sie den Mond mit dem IPhone oder Android?

 
Der Mond ist eines der beliebtesten und gleichzeitig schwierigsten Motive. Ob Sie den Mond mit iPhone oder Android-Gerät fotografieren – mit den richtigen Einstellungen gelingen auch mit dem Smartphone beeindruckende Aufnahmen des Erdtrabanten.
 

Warum wird der Mond auf Handyfotos oft nur zu einem weißen Fleck?

 
Der Nachthimmel ist sehr dunkel, der Mond dagegen extrem hell. Die Kamera-Automatik versucht, das gesamte Bild aufzuhellen und überbelichtet dabei den Mond komplett. Das Ergebnis: Statt Kratern und Strukturen sehen Sie nur einen konturenlosen weißen Kreis. Hinzu kommt, dass der Mond aus Erdsicht sehr klein wirkt und ohne Zoom kaum Details erkennbar sind.
 

Den Mond fotografieren mit IPhone oder Android - die richtigen Einstellungen wählen

 
Mit einer manuellen Belichtung und stabiler Halterung erhalten Sie ein deutlich besseres Ergebnis, wenn Sie den Mond mit dem Handy fotografieren:
  • Stativ verwenden: Verwacklungen bei langer Brennweite ruinieren jedes Mondfoto. Ein kleines Handystativ ist Pflicht.
  • Fokus manuell auf den Mond setzen: Auf den Mond tippen und den Fokus festhalten, damit die Kamera nicht auf den dunklen Himmel scharf stellt.
  • Belichtung stark reduzieren: Das Sonnensymbol so weit nach unten wischen, bis der Mond dunkler wird und Konturen sichtbar werden.
  • Optischen Zoom nutzen: Ausschließlich den optischen Zoom verwenden – Digitalzoom verschlechtert das Bild sofort.
  • Selbstauslöser aktivieren: Zwei bis drei Sekunden Verzögerung verhindern Erschütterungen beim Auslösen.
    

Mond fotografieren am Handy - unser Profi-Trick

   
Ein bewährter Trick in der Handy Fotografie ist das Filmen statt Fotografieren:
  • Video statt Foto aufnehmen: Starten Sie eine kurze Videoaufnahme des Mondes von etwa 10 bis 20 Sekunden Länge.
  • Ruhig halten: Am besten mit Stativ, um jedes Wackeln zu vermeiden.
  • Bestes Standbild extrahieren: Spielen Sie das Video anschließend in der Galerie ab und speichern Sie das schärfste Einzelbild als Foto.
  • Vorteil: Sie können aus dutzenden Einzelbildern das gelungenste auswählen und vermeiden das Problem verwackelter Aufnahmen.
  
Diese Methode funktioniert besonders gut, weil Videoaufnahmen die Belichtung kontinuierlich anpassen und Sie durch die Vielzahl der Einzelbilder fast immer ein optimales Ergebnis erhalten.
 

Fotografieren mit Handy: eine Frage der Übung

 
Die beste Handy Fotografie entsteht nicht durch das teuerste Smartphone, sondern durch bewusste Anwendung einfacher Grundregeln. Wer die Linse sauber hält, die Automatik ausschaltet, auf die Bildgestaltung achtet und die Nachbearbeitung nutzt, verbessert die eigenen Ergebnisse sofort spürbar. Auch anspruchsvolle Motive wie der Mond gelingen mit der richtigen Technik. Der wichtigste Tipp zum Schluss: Fotografieren Sie viel und probieren Sie regelmäßig Neues aus. Nur so entwickeln Sie ein Gespür für Motiv, Licht und Perspektive. 

Sie wollen mehr wissen?

 
Sie möchten das Beste aus Ihrem Smartphone herausholen und digitale Anwendungen souverän nutzen? Gerne helfen wir Ihnen dabei! Mit unseren Workshops und Videos im Bereich Digitale Kompetenzen erhalten Sie praktische Tipps rund um Smartphone, Apps und den sicheren Umgang mit digitalen Medien.
  
Jetzt digitale Kompetenz steigern
  

Häufig gestellte Fragen zu Fotografieren mit dem Handy

 

Welches Smartphone eignet sich am besten zum Fotografieren?

Aktuelle Mittelklasse- und Oberklasse-Smartphones liefern eine hervorragende Bildqualität. Entscheidend sind weniger die reinen Megapixel, sondern die Sensorgröße, die Anzahl der Objektive und die Bildverarbeitung. Für ambitionierte Aufnahmen lohnt sich ein Gerät mit optischem Zoom und dediziertem Nachtmodus.
 

Warum werden meine Fotos bei wenig Licht unscharf?

Bei schlechten Lichtverhältnissen verlängert die Kamera automatisch die Belichtungszeit, wodurch Verwacklungen sichtbar werden. Aktivieren Sie den Nachtmodus, stützen Sie das Handy auf einer festen Unterlage ab oder verwenden Sie ein kleines Stativ.
 

Welche Apps eignen sich für die Nachbearbeitung?

Für Einsteiger empfehlen sich kostenlose Apps wie Snapseed oder die integrierten Bearbeitungswerkzeuge von Google Fotos und Apple Fotos. Fortgeschrittene greifen zu Lightroom Mobile oder VSCO, die auch professionelle Bearbeitungsmöglichkeiten bieten.
 

Was ist die 1/3 Regel?

Die Drittelregel teilt das Bild gedanklich durch Linien in neun gleich große Felder auf. Platzieren Sie Ihr Motiv auf diesen Linien oder den Schnittpunkten, wirkt das Foto sofort harmonischer und spannender als eine mittige Aufnahme.
 

Warum Handy umdrehen beim Fotografieren?

Durch das Umdrehen des Handys wandert die Linse ganz nah an den Boden. Das ermöglicht Ihnen außergewöhnliche Aufnahmen aus der Froschperspektive und fängt Spiegelungen oder bodennahe Motive perfekt ein.
 

Wie halte ich das Handy beim Fotografieren?

Halten Sie das Smartphone fest mit beiden Händen und legen Sie die Ellenbogen am Körper an. Tippen Sie den Auslöser nur ganz sanft an, um das Bild im Moment der Aufnahme nicht zu verreißen.
RASEND GUTER SERVICE.
kabelplus Kontaktmöglichkeiten im Überblick
  • Service Line
    Wir sind für Sie da: Bei technischen Anfragen und Störungen rund um die Uhr, bei allen anderen Anliegen Mo-Fr 08:00-17:00 Uhr
  • E-Mail Kontakt
    Schreiben Sie uns. Unsere Kundendienstmitarbeiter beantworten sehr gern alle Ihre Fragen.