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Online-Shopping

Wie Fake-Shops und Fallen leichter zu erkennen sind
  ©Raimo Rudi Rumpler

Fake-Shops und Fallen erkennen

Online-Shopping kann eine bequeme Art des Einkaufens sein. Ob der vergangenen Corona-Lockdowns gab es einen kräftigen Schub bei der Nutzung. Leider wollen da auch viele Fake-Shops und Betrüger mitmischen. Mit professionell aussehenden Auftritten, unschlagbaren Angeboten und positiven Kundenbewertungen. In Wirklichkeit geht es jedoch um unser Geld und unsere Daten. Doch es gibt zahlreiche Hinweise, wie solch Fake-Shops leichter zu enttarnen sind.
 

Impressum

Ein Impressum muss in der EU gesetzliche Vorgaben erfüllen. Dazu gehören zumindest Name, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten. Fehlen diese Daten, dann ist sofort Vorsicht geboten. Gütesiegel oder Verbandsmitgliedschaften auf der Website des Verkäufers sind ebenso ein Vertrauensbonus. Wenn die Angaben unglaubwürdig erscheinen, dann sofort "Hände weg".
 

Preisvergleiche anstellen

Wenn mit unrealistisch günstigen Preisen gelockt wird, dann sollten sogleich alle Alarmglocken schrillen. Preisvergleiche auf Plattformen wie z.B. Geizhals schaffen Gewissheit, was realistisch ist.
 

vor der Bestellung recherchieren

Bevor in einem unbekannten Online-Shop bestellt wird, ist eine Recherche im Web empfehlenswert. So lässt sich leicht herausfinden, ob es sich um einen bewährten Anbieter handelt oder nicht.
 

URL genauer ansehen

Die URL genau lesen, ob diese vielleicht nur ähnlich zum gewünschten Anbieter klingt. im Zweifelsfall die URL händisch eintippen.
 

Verschlüsselter Online-Shop

Die Verschlüsselung erkennt man leicht an einem Schloß oder einem ähnlichem Symbol in der Statusleiste des Browsers, an https:// vor der URL oder durch einen Hinweis vom Browser selbst. Verwendet ein Anbieter keinen verschlüsselten Online-Shop, dann sofort die Finger davon lassen.
 

Produktbeschreibung genau lesen

Man glaubt es kaum, aber es passiert immer wieder, dass statt dem neuesten Smartphone beispielsweise nur die Verpackung gekauft wurde. Deshalb einen genaueren Blick in die Produktbeschreibung werfen.
 

Zahlungsmethoden

Bietet ein Online-Shop ausschließlich unsichere Zahlungsmethoden - z.B. Lastschrift, Vorauskassa, Zahlungsdaten per E-Mail - an, dann ist das ein starker Hinweis auf einen Fake-Shop.
 

Bestell-Button eindeutig erkennbar

Der Bestell-Button muss deutlich und gut erkennbar sein. Beschriftet mit "Zahlungspflichtig bestellen" oder einem sprachlich ebenso verständlichen Ausdruck beschriftet sein. Ist das nicht so, dann den Online-Shop ohne Bestellung verlassen.
 

Werbebanner 

Auch unseriöse Anbieter und Betrüger schalten Werbungen z.B. in sozialen Netzwerken. Bei Links oder Anhängen in E-Mails ist ebenso erhöhte Vorsicht geboten.
 

Gefälschte Bewertungen

Bewertungen sollen dabei helfen, passende Produkte zu finden. Neben echten Kundenmeinungen sind da aber auch viele gefälschte Erfahrungsberichte dabei - vermehrt im Auftrag des Anbieters. Solch gefälschte Bewertungen sind leicht zu entlarven. Zum Beispiel: Es gibt in kurzer Zeit nur positive Bewertungen. Knapp gehaltene Formulierungen wie "Produkt ist super" oder "Ich bin vollauf zufrieden". Nichtsaussagende Texte. Anhäufung von Superlativen.
 

AGBs 

Macht wohl kaum ein Verbraucher, aber das kann nachträglich zu Problemen führen. Zum Beispiel bei Lieferzeiten, Reklamationen oder Retouren. Vorsicht ist auch geboten, wenn die AGBs in schlechtem Deutsch verfasst sind.
 

Übersetzungsfehler beachten

Rechtschreib- und Grammatikfehler auf einer Homepage beachten, dies könnte ein Indiz für einen falschen Online Shop sein. 
 

Bewertungen 

Erfahrungsberichte und vor allem die negativen Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden beachten. Sind vermehrt negative Erfahrungsberichte oder Bewertungen, dann lieber einen anderen Online Shop wählen. 
 

Öffentliche WLAN-Netze meiden

Online Einkäufe über das öffentliche WLAN am besten vermeiden, die Daten (Person & Bankdaten) können hier besonders leicht von Hackern abgegriffen werden.

 

Zwei hilfreiche Tipps für Unterstützung

  • "Watchlist Internet" bietet Informationen zu und eine Liste von Fake-Shops sowie problematischen Online-Shops.
  • "Internet Ombudsstelle" ist DIE staatlich anerkannte Schlichtungsstelle bei Problemen mit Online-Shopping, Abo-Fallen, Datenschutz oder Internetbetrug. Das Service wird komplett kostenlos angeboten.
 

Zusatztipps beim Online-Shoppen

  • Das Kundenkonto immer mit einem starkem Passwort absichern.
  • Die Zahlungsdaten nicht unbedingt beim Händler speichern lassen.
  • Erfolgt die Bestellung bei Händlern außerhalb der EU, den Blick auf Zoll, Gebühren, Durchsetzung von Mängelrechten, Retouren und Reklamationen werfen.
  • Um versteckte Kosten bei vermeintlichen "Schnäppchen" zu finden: Alle Positionen und Preise vor der Bestellung nochmals genau überprüfen.
  • Bei Gutscheinen die Vertragsbedingungen stets aufmerksam durchlesen. Gutscheine können an bestimmte Voraussetzungen (z.B. Mindestbestellwert, Zeitpunkt, Ort, Zusatzkosten sein. Filiale) gebunden sein.
  • "Dropshipping" wird auch als Streckengeschäft oder Direkthandel bezeichnet. Dabei ist es nicht immer klar, auf welchen Wegen die Ware geliefert wird. Der Online-Shop übernimmt hier nur die Bestellannahme und Abrechnung. Die Ware wird dann direkt vom Hersteller oder Großhändler geliefert. So ersparen sich Händler große Lager. Die Fallen dabei sind lange Lieferzeiten, Extrakosten und Probleme bei der Rückabwicklung.


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